deutsch deutsch deutsch (CH) deutsch (CH) deutsch (AT) deutsch (AT) russisch russisch englisch englisch rumänisch rumänisch italienisch italienisch
Drymat Wirkprinzip

Wirkprinzip der elektrophysikalischen Mauertrockenlegung

Eine clevere Sperre unter Ihrem Haus.

Mit einem elektrophysikalischen Mauertrocknungssystem auf Basis langlebiger Edelmetall-Anoden erreichen Sie in kurzer Zeit eine nachhaltig trockene Bausubstanz – ohne große bauliche Eingriffe und ohne chemische Zusätze. Das Verfahren nutzt bewährte elektrochemische Wirkprinzipien, wie sie seit Jahrzehnten im kathodischen Korrosionsschutz (KKS) erfolgreich eingesetzt und normativ beschrieben sind.

Das Ergebnis: ein gesundes, behagliches Raumklima, reduzierte Heizkosten und ein langfristiger Werterhalt Ihrer Immobilie. Die Methode eignet sich für öffentliche, gewerbliche und private Gebäude und zählt zu den wirksamsten, schonendsten und zugleich wirtschaftlichsten Trockenlegungsverfahren – risikoarm, normgerecht, langlebig und wirtschaftlich, mit 20 Jahren Garantie auf alle verbauten Elektroden und Komponenten.

Anders als herkömmliche Methoden kommt das Verfahren ohne Aufstemmen oder das nachträgliche Einbringen einer mechanischen Horizontalsperre aus. Gerade bei dicken, verwinkelten oder denkmalgeschützten Mauern, bei Bruch- und Naturstein oder dort, wo mechanische Sperren technisch nicht möglich sind, spielt es seine Stärken aus: Es wirkt im gesamten Mauerquerschnitt, statt nur eine einzelne Sperrebene zu schaffen. So wird die Feuchtigkeit nicht bloß an einer Linie gestoppt, sondern aus der Wand zurück ins Erdreich geführt. Wie das im Detail funktioniert – von den physikalischen Grundlagen über die Edelmetall-Anoden bis zur normativen Einordnung nach ÖNORM B 3355-2 – erfahren Sie auf dieser Seite.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Elektrophysikalisch aktives Verfahren

Wissenschaftlich geführt nach ÖNORM B 3355-2

Edelmetall-Anoden mit definiertem Vorwiderstand

Minimaler Eingriff in die Bausubstanz

Geeignet für nahezu alle Mauerwerksarten – auch Bruch- und Naturstein

Keine statischen Risiken

Keine chemischen Zusätze oder schädlichen Felder

Deutliche Reduzierung der Heizkosten

Starke Verminderung von Feuchte, Schimmel und Pilzen

Keine gesundheitlichen Belastungen

Normative Einordnung – ÖNORM B 3355-2

Die ÖNORM B 3355-2 beschreibt ausdrücklich die Anwendung elektrophysikalischer Verfahren zur Mauertrockenlegung und definiert Anforderungen an:

  • Aufbau und Einbau der Elektroden
  • elektrische Feldsteuerung
  • Wirknachweis und Monitoring
  • Entsalzungseffekte
  • Beständigkeit des Materials und Langzeitverhalten

Das System erfüllt alle normativen Kriterien und stützt sich zusätzlich auf die technischen Grundlagen des kathodischen Korrosionsschutzes gemäß DIN EN ISO 12696 – fachlich legitimiert, normgerecht und technologisch etabliert.

Gutachten und Prüfdokumente zum Drymat-Verfahren

Warum das Verfahren funktioniert

1

Natürliche elektrische Potenziale

Feuchtigkeit erzeugt im Baustoff elektrische Spannungsfelder (Zeta-Potenziale), die den kapillaren Aufstieg fördern. Das System wirkt diesem Feld gezielt entgegen – Feuchtigkeit wandert kontrolliert zurück ins Erdreich.

2

Gesteuerter Feuchte- und Ionentransport

Das Gleichspannungsfeld beeinflusst die Wanderung von Wassermolekülen und Ionen: Der kapillare Aufstieg wird reduziert, Feuchtigkeit rückgeführt und Salze abgebaut (Entsalzungseffekt).

3

Geeignet für massive Wandstrukturen

Der tiefenwirksame Prozess erreicht auch komplexe Strukturen wie Bruchstein, Naturstein und extrem dicke Wandquerschnitte – unabhängig von Porengefüge, Steinmix oder Fugenausbildung.

4

Langfristige Stabilisierung

Das System hält das Mauerwerk langzeitstabil und klimaresistent – auch bei wechselnden Bodenfeuchtebedingungen.

Mauertrocknung 0010 4s9a7758

Edelmetall-Anoden – geschützt, präzise und langzeitstabil

Die eingesetzten Anoden bestehen aus korrosionsbeständigen Edelmetallen und sind mit einem definierten Vorwiderstand ausgestattet. So wird eine gleichmäßige Stromverteilung gewährleistet und Überlastung oder Kurzschluss vermieden. Sie sind vollständig in zertifiziertem Anodenmörtel eingebettet, der:

  • optimale elektrische Leitfähigkeit bietet
  • bei hoher Salz- und Feuchtebelastung stabil bleibt
  • einen festen mineralischen Verbund gewährleistet
  • mechanisch und chemisch besonders widerstandsfähig ist
  • das pH-Wert-Niveau langfristig im basischen Bereich hält

Kathodeninstallation im Erdreich

Unterhalb der Gründung werden die sogenannten Minuspole (Kathoden) installiert, die eine definierte Gegenpolzone schaffen. So entsteht eine Sperrlinie bis unter die Fundamentsohle, die den Feuchtenachschub reduziert und die Entfeuchtung wirksam unterstützt.

Mauertrocknung 0011 4s9a7698
Drymat

Stromverbrauch – extrem gering und jederzeit dokumentierbar

Der Stromverbrauch ist jederzeit am Display des Steuergeräts ablesbar und wird langfristig protokolliert. Typische Leistungsaufnahme für ein großes Einfamilienhaus: 10 Volt bei 200 mA = 2 Watt.

  • 2 W × 8.760 h = 17,52 kWh pro Jahr
  • bei 0,35 €/kWh ≈ 6,13 € pro Jahr

Damit zählt das System zu den energieeffizientesten aktiven Trockenlegungsverfahren.

Über 10.000 erfolgreich trockengelegte Objekte

Unser elektrophysikalisches Trockenlegungssystem wurde bereits in über 10.000 Objekten erfolgreich eingesetzt – darunter Kindergärten, Schulen und öffentliche Einrichtungen, Rathäuser, Museen, Schlösser und Denkmäler, Gewerbe- und Verwaltungsgebäude sowie Wohnhäuser, Altbauten und historische Bestandsobjekte. Die hohe Zahl realisierter Projekte belegt die technische Zuverlässigkeit und langzeitstabile Wirksamkeit des Verfahrens.

Mauertrockenlegung der Eremitage in St. Petersburg – Drymat Referenz

Wissenschaftliche Grundlage & Literatur

Die aktive Elektroosmose ist ein seit über zwei Jahrhunderten wissenschaftlich untersuchtes physikalisches Phänomen. Bereits 1809 wurde sie durch den russischen Physiker Reuß beschrieben; in den folgenden Jahrzehnten erarbeiteten unter anderem Perrin, Stern, Helmholtz und Chapman die theoretischen Grundlagen elektrokinetischer Vorgänge.

Ausgewählte Fachveröffentlichungen

  • Jakob, TU Berlin (1986): „Elektrokinetische Mauerwerkstrockenlegung“ – Installation einer elektrokinetischen Entfeuchtungsanlage mit sehr positiven Ergebnissen.
  • Jacobasch, Kaden, Zeitschrift für Chemie 23 (1983): „Elektrokinetische Vorgänge – Grundlagen, Messmethoden, Anwendungen“.
  • Waubke, Mitteilungen des Instituts für Baustofflehre und Materialprüfung der TU Innsbruck (1989).
  • Friese, Bautenschutz und Bausanierung 11 (1988): „Ein neues Verfahren zur Sanierung salzverseuchter Wände mit aufsteigender Feuchtigkeit“.
  • Waubke, Bauphysik 13 (1991): „Erfahrungen mit Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung“.
  • Ritter, Bauplanung-Bautechnik 20 (1966): „Theoretische Grundlagen und Mechanismus der elektroosmotischen Isolierung feuchter Bauwerke“.
  • Weiterführend u. a. bei Wittmann und Drögsler.

Kostenlose Schadenanalyse starten

Sie möchten wissen, wie es um Ihr Gebäude steht? Nutzen Sie unsere unverbindliche Online-Schadenanalyse – in wenigen Schritten erfassen Sie die betroffenen Bereiche und erhalten eine erste Einschätzung. Kostenlos und risikofrei.

Engineering Excellence

Kostenlosen Feuchte-Check starten

In nur 60 Sekunden zum Experten-Termin

1. Wo tritt die Feuchtigkeit auf?

KellerWohnraumGarage